Olympiabahn 2026: positiv beeindruckt

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In der letzten Märzwoche 2025 erfolgten die ersten Testfahrten im neuen italienischen Olympia-Eiskanal von Cortina d’Ampezzo.

Ein vielversprechender erster Eindruck

Lisa Schulte absolvierte als Weltmeisterin von 2024 in der letzten Märzwoche die ersten Testfahrten im neuen Olympia-Eiskanal von Cortina d’Ampezzo. Das Eugenio Monti-Schlittensport-Zentrum gilt als Austragungsort von Bob-, Rennrodel- und Skeleton-Wettbewerben für die Olympischen Winterspiele 2026.

Eine Gruppe ausgewählter Sportler*iinnen überprüfte im Rahmen der Vor-Homologierung die Sicherheitsmaßnahmen und sportlichen Parameter der 1.730 Meter langen Bahn. Die im Februar 2024 begonnenen Sanierungsarbeiten sollen dabei in sieben Monaten endgültig abgeschlossen werden.

Für das internationale Training anbieten

Die Fondazione Milano Cortina 2026 richten die Olympischen Spiele aus. Sie vergeben nach der Homologierung die Bahn an die beiden Verbände FIL und IBSF. Diese können damit im November 2025 internationale Test-Events nutzen.

„Kräne, Zäune, schwere Baumaschinen, aktuell ist das Schlittensport-Zentrum noch eine ziemliche Baustelle, aber es ist schon sehr beeindruckend, was hier in der kurzen Zeit alles bewegt und aus dem Boden gestampft wurde“,

sagte Lisa Schulte.

Bis zu vier Trainingsläufe pro Tag getestet

Die Weltmeisterin von 2024 Lisa Schulte gilt als eine jener ausgewählten Athlet:innen. Sie testete in dieser letzten März-Woche mit bis zu vier Trainingsläufen pro Tag die Olympiabahn. Die FIL nominierte dabei insgesamt pro Disziplin je drei Schlitten für die Vor-Homologierung, darunter waren auch Rodler*innen aus neun Nationen.

Geschwindigkeitspotential bestmöglich ausschöpfen

„Der Damenstart ist lange und gerade, hat eine Neigung von 25 Grad und erinnert mich persönlich ein wenig an Igls. Der obere Bahnbereich ist eher flach, beinhaltet aber einige technische Schwierigkeiten, wie beispielsweise die Ausfahrt aus der Kurve vier. Ab der Kurve neun ist mehr Gefälle und somit auch mehr Speed drinnen, die großen und langgezogenen Kurven im unteren Bahnbereich sind sehr cool, hier kann man den Schlitten richtig gut laufen lassen. Nach der Ausfahrt aus der Kurve elf ist der erste Tiefpunkt der Bahn erreicht, es geht dann kurz flach dahin, anschließend folgt mit der Schikane in der 12/13 die erste von zwei Bergauf Passagen. Unterm Strich ist es eine sehr lässige Bahn, die nur schwer mit anderen Eiskanälen vergleichbar ist. Dem Start wird schon eine gewisse Bedeutung zu kommen, rodlerisch ist jedenfalls alles sehr gut umzusetzen. Die Kunst wird sein voll auf Zug zu bleiben und das Geschwindigkeitspotential bestmöglich auszuschöpfen“,

sagte die 24-jährige Tirolerin, die den Gesamtweltcup 2024/2025 auf Rang drei beenden konnte.

Nach Materialtests folgen die sportmedizinischen Tests

Am dritten und vierten April 2025 starten die Athlet*innen mit den sportmedizinischen Tests in die Vorbereitungen auf die Olympia-Saison.

Fotocredit: © ÖRV, Textquelle: Dominic Marsano

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